In Franeker angekommen...

Wir freuen uns schon auf ein tolles Liegeplätzchen, müssen jedoch zunächst vor der Zugbrücke warten.

Nach einiger Zeit des Wartens und 3maligen Hupens dreht eine junge Dame die schwere Brücke mit Leichtigkeit hoch, wir fahren durch.

Nichtsahnend steuern wir in einen Seitenkanal, der nicht tief genug für unser Schiff ist, "verdammt"!

Das Schiff sitzt fest und lässt sich nicht vor und zurück bewegen. Müssen wir jetzt als hungrige Schiffbrüchige oder "Boatpeople" für immer hier mitten im Kanal bleiben?

Alles Wackeln und Ruckeln hilft nichts, wir müssen auf die einsetzende Flut warten, die hier im Inland immerhin noch etwa 10-20 cm Höhenunterschied bewirkt.

Nach fast 2 Stunden bugsieren wir den STRUZER an den einzigen Steg weit und breit. Aufatmen, wir sind aus Seenot gerettet!

Der Hunger treibt uns in den Ort hinein, das erste was wir sehen ist natürlich ein Museum.

Hier muss in alten Zeiten wohl eine Basisschool, also eine Grundschule existiert haben.

Drinnen sieht man eine Figur, die vielleicht Torf gestochen und Reet für Dächer geschnitten hat.

Wir schneiden jedoch etwas ganz anderes, nämlich eine köstliche und recht teure Pizza bei Antonelli.

Leonhard weiß wieder mit seiner Kraft nicht wohin, darunter muss der arme Pizzadolch leiden.

Die Jungs hauen rein wie die Scheunendrescher, wurde auch Zeit nach so einem langen Tag.

Nach dem Essen ein Verdauungsspaziergang durch das schöne alte Franeker.

Das Rathaus ist kunstvoll verziert mit schönen Inschriften, goldenen Wappen, geschmiedeten Geländern und viel Stuckwerk.

Das reicht uns für heute. An Bord nehmen wir noch einen kleinen Schlürfschluck für die regnerische Nacht und begeben uns recht kaputt in die Schlafkojen.

1 2 3 4 5 6 7
Zur Startseite