Wir haben uns wieder richtig darauf gefreut über die friesischen Seen und Kanäle zu tuckern. Wie im letzten Jahr wurde der STRUZER B gemietet, ein 9,80 m langer Duetvlet mit Bugstrahl, natürlich beim
, wo sonst!!!

Diesmal wurden Kleidung und Nahrung auf's Äußerste minimiert, so dass kein PKW-Anhänger wie im letzten Jahr nötig war. Lediglich der Biervorrat wurde nicht eingeschränkt. Anstatt am Mittwoch-Nachmittag in endlosen Staus zu stehen, war der Mietbeginn auf Donnerstag-Morgen um 10 Uhr vereinbart. Um 5 Uhr in der Frühe ging es in Soest auf die Bahn und in 3:15 Stunden kamen wir etwas müde und hungrig, aber voller freudiger Erwartung in Sneek an. In diesem Jahr sollte ein Tourenvorschlag von der Yachtcharter-Homepage übernommen werden.
Nun, wir sind etwas anders gefahren und zwar so:
Vom Heimathafen in Richtung Sneek am Hafen "De Domp" vorbei, dann über die neu eröffnete Middelseeroute/Sneekertrekfahrt in Richtung Leeuwarden, von dort westlich nach Franeker (gelb). Von dort die "Kleiroute" bis nach Leeuwarden in den Hafen "Prinsentuin" mitten in der Stadt. Um am Sonntag nicht allzu spät auf die Autobahn zu kommen, sind wir am Samstag über den "Princess-Margriet-Kanaal" (blau) nach Sneek in "De Domp" gefahren und waren am anderen Tag (pink) passend zur Mittagszeit für die Autofahrt zurück.
Auf die Probefahrt wurde auf Grund unserer Erfahrungen verzichtet, eine ausführliche Einweisung in das Schiff fand natürlich statt.

Heijo hat noch viel Schlaf nachzuholen, selbst die vielen Sonnenstrahlen schaffen es nicht ihn wach zu kitzeln.

In der Nähe von Apeldoorn müssen die großen Jungs mal für kleine Jungs und strecken ihre müden Glieder.

Der STRUZER liegt bereits vollgetankt und abfahrbereit im Hafen und wir können ihn so schon gegen 9 Uhr beladen.

Leonhard hat von Zuhause die dicke Steppdecke mitgebracht um sich in seiner Koje schön einzumummeln.

Leichtmatrose Wolfgang schaut nicht lange zu, sondern greift sich als alter Möbelpacker die Schubkarre und gibt vollbeladen Gas.

An Bord erwartet uns ein herzlicher Willkommensgruß mit einer Tüte friesischer Plätzchen, die bei unserem Hunger nicht lange überlebt haben.

Leonhard hat wie immer zwei saftige Brote gebacken und schneidet sofort ein paar "Klemmpöhle" ab.

Dann gibt's ein leckeres Frühstück mit allem Schnickschnack, da hält sich keiner zurück (seit 5 Uhr nichts gegessen und die frische Luft dazu).

"Mann, was schmeckt das Salami-Bütterken, ich ess davon bestimmt noch zwei bis drei! Sonst fall ich ja irgendwann vom Fleisch..."

Skipper Willi steigt hinter das Außensteuer und die Fahrt ins Ungewisse kann beginnen.

Es ist sehr einsam hier und "Natur-pur"! Trotzdem haben wir wie immer unser Publikum...

Wir fahren ganz langsam an malerischen Häuschen vorbei, kein Boot begegnet uns: erholsam...

Alle Brücken sind etwa 2,40 m hoch und dort passen wir gerade hindurch, aber die alte Rübe einziehen!

Heijo stellt sich gerade vor, dass der Musikkollege seinen westfälischen Dickkopf oben gelassen hätte - die arme Brücke...

Es wird Zeit für Sonnencreme, der Lorenz hat die Gesichtszinken im Visier. Wolfgang sagt: "Das glaubt uns eh keiner zu Hause!"

Dieser Mobilheimbesitzer sollte vielleicht mal einen Bagger zum Aufräumen bestellen.

Ein Wunder, dass dieser rostige Kahn noch nicht abgesoffen ist. Ein "Pflegefall", könnte man meinen.

Auf dem Weg nach Franeker zieht sich der Himmel zu und öffnet seine Schleusen...

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