In Bolsward
Es ist knapp unter der Autobahnbrücke vor Bolsward. Unser Schiff hat 2,45m Durchfahrtshöhe, ist also etwas höher als die anderen Boote bisher. Mitten im Ort macht Matrose Wolfgang fest.
Schon wird der erste Landgang unternommen. Wunderschön ist das historische Rathaus mit der Gracht, in der viele alte Häuser stehen. Auch ein Supermarkt ist dabei (wichtig für uns!).
Links ein friesischer Löwe (Leeuw) als Anklopfer, rechts eins der sauberen geschmückten Fenster.
Der Magen knurrt! Doch heute wird nicht gekocht, ein kleiner Snack muss es auch mal tun. Damit alles gut rutscht, wird dazu ein lekker Bierche bestellt.
Auf dem Speiseplan stehen Hamburger mit Zwiebeln und Fritjes, eine Loempia und diverse Kroketjes.
Et is heel lekker.
Während in Deutschland Dauerregen tröpfelt, nähern wir uns gesättigt im warmen Sonnenschein unserem Anlegeplatz in der Gracht. Noch eben vorbei an diesem alten Kohleschlepper, dann sind wir auch schon wieder an Bord.
Man sitzt an Deck beim Fläschchen und singt alte Lieder zur Gitarre - natürlich voller Inbrunst und Kraft. Standing Ovations gibt es von Nachbarschiffen, Anwohnern und Fußgängern. Bedankt!!!
Kann uns es denn besser gehen? Wolfgang scheint zufrieden zu sein,
Heijo träumt vor sich hin. Es ist ein toller Abend!
Nur für diesen herrlichen Moment hat sich die Schifffahrt schon gelohnt.
Das ist Kameradschaft!
Als es draußen dunkler wird, werden auch die Getränke dunkler: ein 10 Jahre alter spanischer "Rodewijn" wird zum Schlummertrunk. Die Jalousien gehen langsam zu...


Auch draußen in der Gracht ist Ruhe eingekehrt. Man begibt sich nach dem Zähneputzen direkt in die Kojen und schläft tief und fest. Der Mond schaut zu und grinst sich eins:

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