Die Vorgeschichte
Schon lange lag uns Alexandra Schapals von der Maximilianpark GmbH in den Ohren, es wäre doch toll, wenn die GOTTWALD SINGERS in der alten Formation 8 Jahre nach ihrer Auflösung zum 20jährigen Bestehen des Maxiparks ein Konzert geben würden. Nach einigen Versuchen wurden im letzten Jahr die Drähte zwischen uns wieder heiß und alle sagten definitiv zu.
Als Termin wurde der 2. Mai 2004 festgelegt, gleichzeitig Gärtnermarkt im Park. Alles gut und schön, der März kam ins Land und man vereinbarte den ersten Übungstermin in der Wieseschule Soest, die uns am Wochenende einen Raum zur Verfügung stellte.
Herzklopfen! Wie sehen die anderen nach 8 Jahren aus? Ist er's oder ist er's nicht? Dann der Augenblick des Wiedersehens: er ist's! Wieder erkannt, an die Brust gedrückt und laut gelacht: "Wie siehst du denn aus!" Schnell kommen alte Erinnerungen hoch: "Weißte noch....?" Wieder lautes Gelächter und anschließend ein kühles Bierchen.
Dann die Musik. Ein Großteil der Anlage von damals ist natürlich verkauft und Heijo, Leonhard und Willi haben in ihrer Tanzband eine andere Besetzung. So ganz ohne Schlagzeug und statt dessen mit Keyboard, total ungewohnt! Und Wolfgang als Gitarrist dabei, weil Leonhards Hand ja von einem Hund unbrauchbar gemacht wurde.
Aber als die Stimmen zu den alten Stücken ertönen, ist alles im Lot. Schnell findet jeder seinen Part wieder und ist dabei so sicher, als wäre es erst gestern gewesen. Trotzdem mussten wohl einige Übungseinheiten verabredet werden um ein Programm für das geplante Konzert zu erstellen. Am 2. Mai geht es dann los: wir treffen uns sehr früh um den Bühnenaufbau und die Licht - und Musikanlage optimal einzustellen.

Das kann kein Lampenfieber mehr sein! Entscheidend ist, dass die Stimmbänder geölt sind!

Jochen ist derweil damit beschäftigt, liebe Bekannte zu begrüßen.

Dann geht es los! Mit "Anything but love" und "Silence is golden" wird das Konzert eröffnet. Es klappt wie am Schnürchen! Doch nicht nur die harmonische Musik, sondern auch Jochens humorvolle Conference fesselt die Aufmerksamkeit des Publikums.

Während Heijo und Paul sich mit voller Stimmkraft in die "Chöre" hinein hängen, muss Willi am Keyboard, am Mixer und bei den Soundeffekten konzentriert schalten und walten, damit alles richtig "rüber" kommt.
Die drei Frontmänner!
Besonders Leonhard zieht mit seiner Stimme die Zuhörer in seinen Bann.
Die Hammer Presse schreibt dazu im Rückblick: "Musikalischer Höhepunkt war die wunderschöne Stimme von Leonhard Schütz bei Balladen wie 'My Prayer' - je nach Gefühlslage konnte sein Gesang Gänsehaut oder feuchte Augen hervorrufen. Der orkanartige Beifall zeigte, dass hier alle Gäste einer Meinung waren."
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So sieht es in der Aktionsmulde des Maxiparks aus. Ein riesiges Segel bewirkt für das im Halbrund sitzende und stehende Publikum ein Klangerlebnis wie in einem großen Konzertsaal. Für uns ist die äußere Situation optimal: der Park ist rappelvoll mit Menschen und das trockene Wetter spielt mit Temperaturen um die 20°C auch optimal mit. Alexandra Schapals hat uns nach unserem Konzert gesagt, dass die "Mulde" erst wieder heute so voll besetzt ist wie bei unserem letzten Konzert 1996 . Das macht einen doch irgendwie stolz!

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Auch damals haben sie immer in der ersten Reihe gesessen, unsere treuen Fans in den Rollstühlen. Sie kennen noch jedes Stück aus dem "eff-eff" und singen mit. Schließlich haben wir seit 1984 jedes Jahr im Maxipark Musik gemacht!
Heute filmen außerdem drei professionelle Kameramänner das gesamte Konzert. Zusammen mit einem Interview mit Jochen wird über die Regionalsender ein Zusammenschnitt auf den Bildschirmen zu sehen sein.
In den Spielpausen werden natürlich Autogramme en masse geschrieben. Wolfgang schmunzelt nur darüber, er war ja damals nicht dabei.

"Du bist aber alt geworden!" So heißt es hier und da. Man hat sich eben lange nicht gesehen!

Natürlich haben sich mit dem Aussehen auch die Meinungen verändert, wie man hier sieht...

Zwischendurch noch ein kleines Duett mit einem ganz, ganz jungen Nachwuchsstar und dann kommt das letzte Stück: "My Way" von Frank Sinatra. Wir bedanken uns bei dem fantastischen Publikum und bekommen minutenlang "standing Ovations".
Jetzt erst geht die Stress-Jalousie herunter und wir wissen: es ist gut, dass wir dieses Konzert gegeben haben.
Zum einen haben wir uns wieder gefunden und gemerkt, dass all die Jahre mit Musik doch ihre Fundamente hinterlassen haben,
zum anderen haben wir vielen Menschen viel Freude bereitet!
Mal sehn, wie's in 10 Jahren aussieht...

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